Andreas Wedel ist ein deutscher Filmregisseur,  Kameramann, Fotograf,  Schauspieler, DJ, Musikproduzent und ehemaliger Radiomoderator. Den ersten Kontakt mit dem DJ-Leben hatte Andreas aka Spooky Dee mit 14 Jahren, als er auf einer Plattenparty der evangelischen Kirche in Schweinau (Nürnberg) auflegen durfte. Seine ersten künstlerischen Erfolge verbuchte der gelernte Radio- und Fernsehtechniker mit 18 Jahren in der Discothek „Twenty Five“ in Nürnberg. Danach folgten Acts in den Discotheken „Gin-Gin“, „Happy Night“ und „Marilyn“ Nürnberg. Schon in jungen Jahren fiel Andreas durch seine Aktivitäten als Super 8-Filmemacher und Darsteller in diversen Kurzfilmen auf. Den größten Erfolg allerdings feierte er zusammen mit DJ Barry Klauß, der auch sein DJ-Mentor war, in der Nürnberger Diskothek Jaqueline. Die afroamerikanischen Gäste nannten Andreas liebevoll „Spooky The Mix“, weil er einer der ersten DJs war, der gleichzeitig mit 3 Plattenspieler mixte. 1988 wurde Programmchef Gerald Kappler von Radio Starlet auf Andreas aufmerksam und bot ihm eine Sendung an. Kurz darauf ging Andreas mit seiner eigenen Show “Pop Shop“ an den Start. Zwei Jahre später entschieden sich die Verantwortlichen, den Sender unter dem neuen Namen “Radio 5“ weiterzuführen. Andreas blieb weiterhin mit an Bord und stand weiterhin als Gast-DJ in den Discotheken „Life“ in Neumarkt, „Vogue“ in Roth, „Hollywood“ in Herzogenaurach, „Cool Groove“ in Bad Windsheim, dem „Soundpalast“ in Weißenburg und vielen anderen an den Plattentellern. Nach mehreren Live Acts, Radio- und Fernsehauftritten wandte sich Andreas wieder der Filmbranche zu. Am 12. Dezember 1989 gründete er die Firma „Orca Records Film- und Fernsehproduktionen Franken“, bei der er Erfahrungen als Autor, Regisseur und Schauspieler sammelte.  Zu seinen Produktionen zählen unter anderem „Immer dieser Manni“ und der Kurzfilm „Das Chamäleon“, für den er einen fränkischen Filmpreis erhielt. 1992 gründete er die Andreas Wedel-Medienproduktion.  Durch die Dreharbeiten zu seinem im Jahre 1993 in Gunzenhausen erschienen Film „Immer dieser Manni“ wurde Andreas von Dieter Rauh, dem Produktionsleiter der Videoscope München, entdeckt. Dieser bot ihm ein Praktikum zum Thema Kamera und Regie in der laufenden Produktion der Fernsehserie „Frankenberg“ 1993 an, was Andreas stolz annahm. Regie führte Franz Peter Wirth. In den Hauptrollen waren unter anderem Volkert Kraeft, Adele Landauer, Maria Singer und Michael Mendl zu sehen. Bereits während der laufenden Produktion schrieb Andreas weitere Drehbücher. Im darauffolgenden Jahr schickte er seinen 16mm Kurzfilm “Das Chamäleon“ zu verschiedenen Festivals. 

Vor der Rückkehr ins Musikbusiness 1994 mit der Formation „Ravers U-Nit“, die durch Titel wie „Over The Limit“ bekannt wurden, sorgte er fast 7 Jahre lang als Resident-DJ in der Discothek „Maxi“ in Gunzenhausen für Stimmung. Nach mehreren Live Acts, Radio und Fernsehauftritten folgte eine kreative Pause. 2003 meldete sich Andreas Wedel dann mit der Single “Feel The Same“ zurück. Da Andreas zum Großteil für seine Kurzfilme auch den Soundtrack selbst komponierte, beschloss er, das Label “Orca Records Musikproduktion“ mit hauseigenem Studio zu gründen. Durch die Zertifizierung des Labels Orca Records (LC12640) im Jahre 2000 durch die GVL, wurde sichergestellt, dass die eigene Schöpfung und Erarbeitung eines musikalischen Werkes im Rundfunk gespielt und international vertrieben werden kann. Andreas zeichnete sich neben seinen Solo-Produktionen unter anderem für Künstler wie Agrip Nassim (3P Records), Nemo Nemesis oder Lichterlow verantwortlich. Für Lyane Leigh (ehemalig E-Rotic, heute S·E·X· Appeal) produzierte er zusammen mit Tom Razzle einen Remix für die Singleauskopplung Fragile Love.

Andreas Wedel steht für Emotionen und dieser Name ist Programm und zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Repertoire. Dabei legt Andreas besonderen Wert auf die Aussagekraft seiner Werke. Um die puren Emotionen des Moments nicht aufs Spiel zu setzen, zieht er es vor, nur ganz dezent Regie zu führen. Er ist ein emotionaler Träumer, kreativer Rebell und liebt es, die Welt für einen Augenblick so an- und festzuhalten, wie er sie sieht.

Andreas Wedels Equipment hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. Er ist stets mit der Technik gegangen. Analoge Synthesizer gehörten zu seinem Instrumentarium. Inzwischen arbeitet er komplett im Rechner. Auf zwei Apple Mac Pros laufen Apple Logic Pro X, Avid Pro Tools, Final Cut Pro X, Motion, Compressor, Adobe Photoshop, Adobe Photoshop Lightroom und folgende Virtuelle Instrumente und Plugins: Reveal Sound: Spire, Korg: Wavestation, MonoPoly, M1, MS-20, Polysix, ODYSSEY, Waldorf: Largo, Navy, u-he: Diva, Lennar Digital: Sylenth 1, Arturia: Analog Lab 4, ARP 2600, B-3, CS-80, Farfisa V, Jupiter 8, Matrix 12, Mog Mini, Moog Modular, Piano V, Prophet 52, SEM V2, Solina V2, Stage 73, Synclavie, VOX Continental, Wurlitzer V2, Spectrasonics: Stylus RMX, Native Instruments: Absynth 5, Battery 4, FM8, Guitar Rig 5, Kontakt 6, Massive, Massive X, Maschine 2, Reaktor 6, Replika, AIR Instruments: Boom, Loom II, Mini-Grand, DB 33, The Riser, Hybrid 3, Vacuum Pro,  Strike 2, Structure 2, Xpand 2, Air Creative Collection, Sonivox: Orchestral Companion-Strings,Brass, Woodwinds, Big Bang Cinematic Percussion & Diverse Waves Plugins.  



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